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„Wohnen am Wasser….“ — Vom Masterplan zur Wirklichkeit

Im Ruhrgebiet hat man sich für die nächsten Jahre viel vorgenommen: Auf dem Phoenix-Gelände in Dortmund wird auf einer Fläche von annähernd 300 Fußballfeldern rund um den neu angelegten See ein ganzer Stadtteil neu erfunden; der Traum vom Wohnen und Arbeiten am Wasser soll auch in Bergkamen, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Hamm, Herne, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen wahr werden.

Dort, wo der Strukturwandel neue Flächen freigegeben hat, sind auch ganz neue Nutzungen denkbar. Neues Wohnen, neue Freizeitmöglichkeiten sowie die Renaturierung brachgefallener Industrieareale und die Entwicklung neuer Wasserwege bis hin zu stadteigenen Seen: das sind die städtebaulichen Möglichkeiten der sich ständig wandelnden Metropolregion an Emscher und Ruhr. Die Städte wollen die Potenziale der hiesigen Fluss-, See- und Kanallandschaften nutzen, um neue Aufenthalts- und Stadtqualitäten zu gewinnen und damit neue Perspektiven für die Zukunft der Region.

Ganze Stadtviertel werden revitalisiert und brachliegende Flächen an den Wasserkanten neu strukturiert. Mit diesen Herausforderungen bietet sich die große Chance, den Städten im Ruhrgebiet zu einem ganz neuen Aus- und Ansehen zu verhelfen und die Metropole Ruhr — so heißt es in der stadtübergreifenden Werbeplattform der Kommunen — in eine attraktive „Region am Wasser“ zu verwandeln.

Der breite regionale Konsens schlägt sich in einer ganzen Reihe von städtebaulichen Großprojekten nieder, die entweder noch in Planung oder gerade erst fertig gestellt worden sind. Vor diesem Hintergrund möchte der BDA Ruhrgebiet die Akteure und Ruhrgebietsstädte in der Ausstellung „Wohnen am Wasser“ zusammenbringen und eine kritische Positionsbestimmung durchführen. Dabei werden die regionalen Architekturen auch vor dem Hintergrund internationaler Projekte beleuchtet werden, um das visionäre Potential der Bauaufgaben anhand von realisierten und phantasierten Wohnlandschaften zu erkunden. Mit der Ausstellung ist eine Einladung an die Öffentlichkeit verbunden, sich mit den Herausforderungen künftiger Architekturprojekte auseinanderzusetzen und die Bauvorhaben kritisch zu begleiten.

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